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Veröffentlicht am von in Kategorie News.

Windows 10 bringt jede Menge Neuerungen mit, mit denen Sie viele Aufgaben einfacher erledigen und Ihnen so mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleiben. Windows Produktmanager Boris Schneider-Johne verrät Ihnen, welches seine neuen Lieblingsfunktionen sind und insbesondere Windows 7 Nutzern den Wechsel auf Windows 10 versüßen. In zwei Teilen stellt er fünf dieser regelrechten Bonbons vor.

Window 10: Startseite mit Cortana

Window 10: Startseite mit Cortana

Multi-Monitor-Betrieb

Wer einen Laptop mit einem großen Monitor daneben benutzt, hat sich in früheren Windows Versionen oft über die „Skalierung“ geärgert – das Programme auf dem einem Screen zu klein oder auf dem anderen zu groß aussehen, insbesondere wenn der kleinere Laptop-Monitor jetzt noch weiter weg steht. In Windows 10 kann für jeden Bildschirm eine Skalierung eingestellt werden. Mein großer Monitor zeigt alles mit 100 %, meinen Laptop habe ich auf 150 % gestellt, so ist er auch mit knapp einem Meter Abstand gut lesbar und dient mir als „Ablagefläche“ für News-Apps, Twitter-Feeds und anderes. Mit vielen Programmen funktioniert die Umstellung vollautomatisch: Sobald ein Fenster überwiegend auf einem Monitor ist, wird dessen Skalierung dynamisch übernommen (das konnte Windows 7 noch nie gut und Windows 8 nur halbherzig). Für manche Programme ist nach der Umstellung eine Neuanmeldung des Benutzerkontos erforderlich und einige ältere Programme ignorieren die Einstellung leider immer noch, aber es läuft jetzt so gut wie nie zuvor. (Und wer schon einen schicken neuen Ultra-HD-4K-Monitor hat, bekommt mit Windows 10 eine wirklich funktionierende 200% Darstellung).

Snap mal vier

Einer meiner beliebtesten Windows 7 Tricks war, mit der Tastenkombi Windows-Taste + Cursor Rechts ein Fenster auf die rechte Bildschirmhälfte zu bringen. Das ging auch mit der Maus, um ein Fenster links oder rechts „anzudocken“. Damals hieß die Funktion Aerosnap, jetzt nur noch „Andocken“. Einfacherer Name – mehr Funktionen: Jetzt kann man auch den Bildschirm vierteln und im Multi-Monitor-Betrieb die Fenster noch bequemer hin- und herschieben. Und wenn man auf die linke Hälfte ein Fenster bringt, fragt Windows 10, welches Fenster denn auf die andere Hälfte soll. All diese Funktionen kann man natürlich beliebig konfigurieren und sogar abschalten. Es geht sogar noch besser!

Windows-10-Snap

Mehr auf einmal sehen: Andocken in Windows 10

Virtuelle Desktops

Ich verbringe einen Großteil meines Arbeitstages in E-Mails; Outlook ist bei mir immer geöffnet. Ab und zu checke ich aber auch mal Twitter, chatte in Skype, kopiere Dateien um oder bearbeite Dokumente in Microsoft Office. Windows mit seinen vielen Fenstern ist da normalerweise ein großartiger Multitasker, aber mit Windows 10 geht das noch viel besser. Wenn man unten in der Taskleiste auf das Symbol gleich neben der Suchleiste klickt (das Symbol sieht aus wie zwei gestapelte Rechtecke), bekommt man eine Übersicht über alle offenen Programme und kann dann rechts unten zusätzliche Desktops eröffnen. Jeder dieser Desktops ist sozusagen ein eigener kleiner Computer, auf dem ich Programme starten und anordnen kann. Mit einem Druck auf das vorhin erwähnte Symbol oder die Tastenkombination Windows-Taste + Strg/Ctrl + Cursor Links oder Rechts kann ich nun zwischen diesen Desktops hin und her schalten. Das klingt im ersten Augenblick sehr verrückt, ist aber wahnsinnig praktisch. So habe ich zum Beispiel mein Musikprogramm und meinen Twitter-Feed, die ständig laufen sollen, auf einem eigenen Desktop, kann blitzschnell dahin schalten, verliere aber meine Arbeitsumgebung mit Outlook & Co. nicht. Mehr zu den virtuellen Desktops in Windows 10 können Sie auch in diesem Blogbeitrag lesen.

Virtuelle Desktops unter Windows 10

Virtuelle Desktops unter Windows 10

Der Schnellzugriff

Womit habe ich gerade nochmal gearbeitet? In welchen Ordner hatte ich das kopiert? Der Windows 10 Explorer (unter 7 hieß er noch Datei Explorer) hat eine neue „Schnellzugriff“-Funktion, in der ich sowohl die zuletzt benutzten wie auch meine beliebtesten Ordner und Dateien sehe. Dieser Schnellzugriff ist auch in Desktop-Apps zu finden, wenn ich Dateien laden oder speichern will. Ungemein praktisch und spart mir jede Menge Zeit. Aber wer den klassischen Weg bevorzugt, kann den Schnellzugriff auf wieder abschalten.

Über die Vorzüge von Cortana werden wir noch an anderer Stelle reden, aber ich bin begeistert von der integrierten Suche in meinen OneDrive-Daten. Die funktioniert auch innerhalb von Dokumenten und sogar Bildern. Wenn ich zum Beispiel nach „Til Schweiger“ suche, findet die Suche auch zwei in meinem OneDrive gespeicherte Comics und eine abfotografierte Kinokarte. Der Clou: Die werden gefunden, weil OneDrive in Bildern automatisch Texterkennung macht und die Suchfunktion auch diese Texte durchsucht. OneDrive kann inzwischen auch Bilder nach Inhalten verschlagworten – so finde ich schnell alle Fotos mit Hunden oder Essen als Motiv. Pure Magie.

Das waren die ersten fünf Bonbons – vor allem für Windows 7 Besitzer – und wir haben nicht mal über Apps oder Touchscreens gesprochen, sondern nur über Funktionen für den guten alten Desktop. Im zweiten Teil werde ich mich dann einigen der mitgelieferten Apps widmen. Bis dahin: Freut Euch auf Windows 10!

Boris Schneider-Johne

 

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